Mittwoch, 21. August 2013

Organisationsstrukturen

These: Systemkontextanalyse öffnet die Augen für optimale Software

Artikelübersicht
1. Teil Kontextaspekt Stakeholder.
2. Teil Nutzerrollen, Personas und extreme Charaktere.
3. Teil Organisationsstrukturen.


Die beiden letzten Posts dieser Reihe (Teil 1 und Teil 2) beschäftigten sich mit dem Stakeholder an sich oder mit virtuellen Ausprägungen, um mit Gedankenmodellen arbeiten zu können. Im ersten Teil Kontextaspekt Stakeholder haben wir jedoch auch schon Stakeholder zu Gruppen zusammengefasst. Diese Zusammenfassungen sind in der Realität besonders in Organisationsstrukturen anzutreffen. Eine Firma ist eine Organisation. Die Firma besteht aus Abteilungen, Projektgruppen oder Teams. Ein Team kann sich aus Subteams zusammensetzen. Schlussendlich besteht ein Team oder ein Subteam genau wie eine Abteilung oder eine Projektgruppe immer aus Einzelpersonen.

Die Modelldarstellung zur Zusammenfassung einer Gruppe von Stakeholdern kann also auch für diese Organisationsstrukturen benutzt werden. Die Organisationsstrukturen bilden eine Hierarchie ab. Diese Hierarchiestufen können wir benennen und in das Modell einführen. In einem angenommenen Beispiel haben wir eine kleine Firma, die aus den Teams Entwicklung, Business und Administration besteht. Wir hätten also eine zweistufige Hierachie, die erste Stufe nennen wir FIRMA und die zweite Stufe TEAM.


Die Ebene Firma hätte nun einen entsprechenden Gruppennamen. Der Gruppenname wäre im Normalfall der Firmenname. Klickt man auf das links angesiedelte Rechteck mit dem Namen der Hierarchiestufe (hier FIRMA), dann öffnet sich die darunter liegende Hierarchiestufe mit allen dort angesiedelten Gruppen.

Auch die Ebene TEAM hat wieder einen entsprechenden Gruppennamen. In unserem Beispiel wäre das entweder Entwicklung, Business oder Administration. Über die Aktionsbutton im rechten Teil der Darstellung kann, wie schon im ersten Post der Reihe beschrieben, auf die Listendarstellung der zusammengefassten Einzelpersonen zugegriffen werden.


Zwischen den Gruppen können Beziehungen existieren. Genau wie bei Einzelpersonen können wir auf einer höheren Abstraktion von Freundschaft, Feindschaft oder Loyalität sprechen. Wir können die entsprechenden Pfeile einzeichnen und uns somit klar machen, wie die Verhältnisse zwischen Firmen, Abteilungen oder Teams aussehen. Eine einfache schwarze Linie symbolisiert zusätzlich Über- bzw. Unterordnungen mit Kompetenzen. [Organigramm in der WIKIPEDIA]

Ein Betrieb kann weiterhin in verschiedene Arten von Abteilungen bzw. Teams unterteilt werden, z.B. in Produktionsstellen und in unterstützende Stellen. In unserem Beispiel ist die Entwicklung die Produktionsstelle und die Teams Business und Administration sind die unterstützenden Stellen. In unserem Modell stellen wir das durch die farbliche Kennzeichnung des kleinen Rechtecks für die Hierarchieebene dar. Die restliche farbliche Darstellung ist für die Akzeptanz einem Projekt gegenüber reserviert. Das wurde bereits im ersten Post beschrieben.

Mit Hilfe dieser Darstellungsformen können wir uns die aufgeklappte Form unserer kleinen Firma wie folgt vorstellen. Zur vereinfachten Darstellung habe ich alle unwichtigen Elemente weggelassen. In einer vollständigen Darstellung wären sie natürlich in der bildlichen Darstellung enthalten.



Aus dieser Darstellung ist eine Unterordnung der Entwicklung und der Administration unter das Business zu erkennen. Weiterhin wurde die Einstellung einem Projekt gegenüber farblich dargestellt. Das Business ist Promotor, wohingegen der Entwicklung und der Administration das Projekt egal ist. Die visuelle Darstellung macht somit ein schwerwiegendes Problem deutlich, das gelöst werden muss. Die kleinen Rechtecke für die Hierarchiestufen wurden außerdem dafür genutzt, die Funktion im Betrieb darzustellen. Mit der Farbe Blau wurde der Produktionsbereich gekennzeichnet und mit der Farbe Rot die unterstützenden Stellen in Bezug auf die Produktion.

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