Samstag, 5. Oktober 2013

Praktiziertes Requirements Engineering

Allgemeines

Die Sammlung von Ideensplittern zum Requirements Engineering ist inzwischen auf weit über 100 Einträge angewachsen. Für mich war und ist es der Versuch, Twitter für eine, meines Erachtens, sinnvolle Kommunikation einzusetzen. Es gab einige Rückmeldungen, für die ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Mit Spannung verfolge ich dabei das Experiment des Bloggens von Anforderungen.

Die Ideensplitter bilden die Grundlage für eine mehrteilige Serie zum Thema Requirements Engineering. Der erste Teil wurde bereits im September veröffentlicht und handelt von einem einfachen Objekt-Aufgaben-Modell, welches dem ganzen Vorgehen zugrunde liegt. Für mich ist das Requirements Engineering ein wesentlicher Bestandteil systematischer Softwareentwicklung. Er kann genauso iterativ und inkrementell stattfinden, wie andere wesentliche Bestandteile der Softwareentwicklung.

In diesem Monat werden mindestens drei Teile dieser Reihe erscheinen. Im zweiten Teil wird es um einen Ideenraum gehen. Wie sorgen wir dafür, dass Ideen nicht verloren gehen und wie ist es möglich, sie trotzdem mit Struktur aufzunehmen? Der dritte Teil verwendet diese Ideen zur Bildung einer Roadmap. Zu diesen beiden theoretischen Teilen wird es einen praktischen Artikel geben, der anhand eines Beispiels zeigt, wie man diesen Gedankenansatz in die Praxis umsetzen kann.

Gerade zu diesem Thema, aber auch zu den anderen Themen meines Blogs, ist mir ein strukturierter Meinungs- und Ideenaustausch sehr wichtig. Die Bildung einer Blogcommunity, wie ich sie in meiner letzten Monatszusammenfassung angekündigt hatte, ist, da bin ich mir ganz sicher, eine sehr langfristige Aufgabe. Dabei muss man einen Schritt nach dem anderen machen. Das mag im Zeitalter der Instantmentalität ungewöhnlich erscheinen, will man doch heute, Kaffee rein, Wasser drauf. Ich denke jedoch, was lange währt, wird wirklich gut.

Mit einem eigenen Kreis in Google+ (RalfBlog) möchte ich als erstes ein eigenes Forum für Eure und meine Ideen zum Thema meines Blogs schaffen. Dort kann jeder Hinweise, Beiträge, Ideen, Links, Fotos und Videos hinterlassen. Wenn Ihr mitmachen wollt, folgt mir einfach auf Google+ und hinterlasst eine Nachricht, dass Ihr in den Kreis RalfBlog wollt. Nachdem ich per Email Kontakt aufgenommen habe, seid Ihr Mitglied dieses Kreises und die Kommunikation kann beginnen.

An dem Kreis können alle Professionen teilnehmen, die etwas mit Softwareentwicklung zu tun haben, vom Nutzer über den Requirements Engineer, dem Product Owner, dem Usability Engineer, dem Designer bis hin zum Entwickler und Tester. Je breiter dieses Feld aufgestellt ist, desto besser für die Interaktion. Ob später mehr und andere Dinge daraus entstehen, wird die Zukunft zeigen. Manchmal muss man die Dinge einfach laufen lassen.

Im September habe ich eine Umfrage zum Thema Werbung durchgeführt. Wie bereits in der Septemberzusammenfassung erwähnt, bekam ich das Angebot, auf meiner Seite Werbung für Schulungen der Firma "Apliki Psychologische-IT Beratung" zu schalten. Bisher haben erst 15 Leser meiner Seite sich dazu geäußert. Da ich Werbeangebote für ein recht sensibles Thema halte, möchte ich die Umfrage um einen Monat verlängern und somit einer breiteren Leserschaft noch die Chance geben, sich dazu zu äußern.

Auch in diesem Monat werde ich zwei weitere Blogangebote in meine Empfehlungen aufnehmen, zum Ersten Kleffel's Software Blog und den Blog von Ralf Westphal. Diese Blogs enthalten sehr viele wertvolle Informationen, sind sehr interessant und überaus lesenswert. Besonders freue ich mich aber auf den Blog meines Kollegen und Freundes Ralf Klinger. In unseren Blogs werden wir unsere Artikel wechselseitig verlinken. Dadurch bekommt Ihr ein größeres Lese- und Diskussionsangebot. In den ersten Artikeln wird es bei Ralf um Test Doubles gehen. Ich habe die Artikel gelesen und kann Euch versichern, sie sind absolut lesenswert und eine gute Ausgangsbasis für eine systematische Softwareentwicklung.

Zum Schluss meiner Monatszusammenfassung möchte ich Euch noch auf einen kommenden Artikel in meinem Blog aufmerksam machen. Es wird um Teams und Borgs gehen. Ja, Ihr lest richtig. Muss der Einzelne im Team aufgehen oder dient das Team einem bestimmten Zweck bzw. sogar dem Einzelnen. Damit möchte ich einer von mir beobachteten Entwicklung entgegentreten, in der der Einzelne vom Betrieb, vom Team aufgesogen wird. Es wird ein Plädoyer für die Achtung vor dem Privaten und vor dem Einzelnen sein.

Und auch im Oktober wird es wieder alle 5 Tage einen neuen Post geben. Beim Lesen wünsche ich Euch viel Spaß und viele sonnige Herbsttage!

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