Freitag, 5. September 2014

Eine Änderung zum Guten?

Vor kurzem twitterte ich einen Spruch von Marcus Tullius Cicero: Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache. Darauf antwortete ein Follower ebenso mit Cicero: Fang nie an aufzuhören. Hör nie auf anzufangen. Diesen Zitataustausch fand ich sehr passend für mein Vorhaben, einige Änderungen in Bezug auf meinen Blog durchzuführen. Ich werde nicht aufhören zu posten, aber ich werde mir mehr Zeit lassen. Die gewonnene Zeit möchte ich, wie schon angekündigt, in Studien, Reviews und Nachdenken stecken, damit ich die Qualität meiner Posts steigere. Natürlich werde ich immer noch mein Wissen, wie auch mein Unwissen darstellen, um dann von Ihren Erfahrungen zu lernen. Ich habe den Verdacht, dass niemand von uns alles weiß und wir uns auf nette Art und Weise gegenseitig unter die Arme greifen können.

Eine meiner größten Ängste im Mai 2013 war es, mit der Darstellung meines Wissens schreckliche Kommentare zu provozieren. Wie groß ist mein Erstaunen, dass ich innerhalb der letzten 16 Monate ganz viel positive Unterstützung, viele tolle Tipps und Hinweise sowie wertvolle Kritik zu lesen bekam. Dinge, die bei mir ein Schlucken erzeugten, gab es fast gar nicht. Für diese Unterstützung möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ich hoffe, Sie oder Ihr werdet weiterhin meine Posts verbessern, auf Anderes hinweisen und Falsches kennzeichnen. Für diese wertvolle Kritik bin ich immer offen und in Zukunft sind zwischen zwei Post sogar zwei Wochen Zeit Eure bzw. Ihre Kommentare zu schreiben.

Die nächsten Artikel werden am 12.9., 26.9., 10.10, 24.10., 7.11, 21.11., 5.12. und am 19.12. erscheinen. Nicht ändern wird sich der Freitag als Veröffentlichungstermin, auch nicht die inhaltlichen Themen. Es wird weiterhin um systematische Softwareentwicklung in einer menschlichen Umgebung gehen. Am Jahresende werde ich dann reflektieren, ob die zweiwöchentliche Veröffentlichung eine gute Idee war.



Wenn Sie Lust haben, die Lücken zu füllen, bin ich gerne dazu bereit, wenn das Thema in meine Kapitelstruktur passt. Sie können mir den Text zusenden und ich veröffentliche ihn, natürlich unter Ihrem Namen. Diese Artikel sollten jedoch keine Werbeartikel sein. Es sollte um fachliche Themen gehen. Bisher habe ich ein paar Anfragen in diese Richtung bekommen und hoffe, dass meine Antwort auf fruchtbaren Boden fällt.

Hauptschwerpunkte meines Blogs werden weiterhin das Requirements Engineering, die Prozesse der Softwareentwicklung und der Mensch im Entwicklungsprozess bleiben. Im Requirements Engineering geht es mir zur Zeit darum, Übergänge zum Usebility Engineering und zur Softwarearchitektur zu finden und außerdem um die große Klammer, um das Projektmanagement. Bei den psychologische und zwischenmenschliche Themen hoffe ich auf Verständnis, dass ich sie in die Gesamtbetrachtung miteinbeziehe. Wie beim Thema der Hochsensibilität werde ich mich auf wissenschaftliche und universitäre Forschungen beziehen und sie gepaart mit meinen Erfahrungen zur Diskussion stellen. In keinem Fall geht es mir um die Vermittlung von nicht ergründbarem Geheimwissen. Ich glaube, dass die größten Probleme in der Softwareentwicklung keine technischen Probleme sind, sondern zwischenmenschliche.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich auf meinem Gedankenweg weiterhin begleiten würden.



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